Wie hat alles angefangen?

Etwas Geschichte

1944 gründete Kaplan Käser den Blauring, neun Jahre später, also 1953, führte Pfarrer Bertschy zusammen mit acht Leitern in Düdingen die Jungwacht als Alternative zur Pfadi ein.

Blauring und Jungwacht arbeiteten zuerst völlig getrennt. Irgendwann begannen sie dann, bestimmte Anlässe wie zum Beispiel das Sternsingen zusammen zu organisieren.

1979 teilten sich beide Scharen in drei Stufen auf, um kindergerechter und in kleineren Teams arbeiten zu können:

  • 1. Stufe JW/BR 2/4. – 5. Klasse (JW ab der 2./ BR ab der 4.)
  • 2. Stufe JW/BR 6. – 7. Klasse
  • 3. Stufe JuBla 8. – 9. Klasse

Die 3. Stufe wurde zur JuBla: Leitungteams sowie Lager wurden gemischt.

1980 traten einige Änderungen ein: Auch die beiden Scharleitungsteams begannen jetzt mit der Zusammenarbeit. Gleichzeitig wurde der Blauring ausgeweitet: Die Kinder konnten jetzt schon ab der 2. Klasse in den Blauring eintreten (wie es in der Jungwacht schon vorher der Fall war).

Die Schulentlassenen bekamen 1981 die Möglichkeit in die 4. Stufe JuBla einzutreten, wenn sie sich (noch) nicht als Leiterin oder Leiter betätigen wollten. Im Herbst 1981 fand zum ersten Mal ein gemeinsames Konzil aller Leiter und Leiterinnen statt.

Am 11. März 1984 wurde an einem ausserordentlichen Konzil die Fusion (Verschmelzung zur JuBla mit gemischten Gruppen) abgelehnt. Es wurde aber jedem Leitungsteam freigestellt, gemischte Lager zu organisieren oder andersgeschlechtliche LeiterInnen ins Team aufzunehmen.

Am Frühlingskonzil 1986 wurde eine neue Stufeneinteilung beschlossen:

  • 1. Stufe JW/BR 2. – 5. Klasse
  • 2. Stufe JW/BR 6. – 7. Klasse
  • 3. Stufe JuBla 8. – 10. Klasse (Die 4. Stufe wurde in der 3. integriert).

Ebenfalls wurden die Kompetenzen der Scharleitung abgegrenzt und der Beschluss gefasst, dass wir jugendpolitisch tätig sein wollen.

Am Herbstkonzil 1986 wurden die Schar- und Stufenleitungen getrennt.

1987 wurde am Herbstkonzil beschlossen, dass von nun an drei gemischte Stufen existieren, nämlich

  • 1. Stufe JuBla 2. – 4. Klasse
  • 2. Stufe JuBla 5. – 6. Klasse
  • 3. Stufe JuBla 7. – 10. Klasse.

Dadurch sollte die Durchführung von drei genügend grossen Lagern ermöglicht werden. Die Trennung von Schar- und Stufenleitung wird beibehalten, jedoch wird die Zusammenarbeit verstärkt.

Am Herbstkonzil 1988 wurde beschlossen, dass Jungwacht und Blauring einen Verein gegen innen bilden (= JuBla), gegen aussen aber weiterhin als JW und BR auftreten. Kasse und Besitz wurde zusammengelegt. Zudem wurde die 3. Stufe gemäss der Idee der Bundesleitung zu einem 15er-Team umgestaltet.

  • 1. Stufe JuBla 2. – 4. Klasse
  • 2. Stufe JuBla 5. – 7. Klasse
  • 3. Stufe/15er-Team 8. – 10. Klasse.

1989 wurde am Herbstkonzil beschlossen, dass Jungwacht und Blauring nun auch gegen aussen als JUBLA auftreten. Der letzte Schritt zur JuBla war also geschafft. Zudem wurde ein JungleiterInnen-Team (4. Stufe) eingeführt.

1990 wird die 4. Stufe von einem Leitungsteam zu einer offenen Gruppe umgewandelt. Im Juni 1991, an der Kantonskonferenz ( KK ), wird die JUBLA Freiburg ein zivilrechtlich anerkannter VEREIN.

Am Herbskonzil 1993 wurde das LeiterInnen-Ausbildungskonzept von 1992 überarbeitet und verabschiedet.

1996 wurde im Rahmen der Scharlagervorbereitung festgestellt, dass verschiedenste Aspekte des Scharlebens veraltet waren. Zum Zwecke der Erneuerung wurde deshalb eine „Groupe de reflexion“ aufgestellt. Diese bestand aus Leitern aller Alter, Stufen und beider Geschlechter. Während meherer Sitzungen parallel zum sonstigen Scharleben wurde mehr oder weniger im Versteckten gearbeitet, um die Resultate dann am Herbstkonzil 96 vorzustellen.

Die „Groupe de reflexion“ hatte sich vorallem mit drei Themen auseinandergesetzt:

  • Jungleiterausbildung
  • Finanzen
  • Aufgabenteilung in der StuLei/SchaLei

Vorallem der letzte Punkt brachte durch die Annahme durch das Konzil grosse Änderungen mit sich, welche darin bestanden, das gesamte Arbeitspensum der Scharleitung zumindest zum Teil auf die Stufenleiter abzuwälzen. Die genaue Aufteilung ist auf den folgenden Seiten zu finden.

Am Herbstkonzil 1997 wurde aufgrund von sinkenden Teilnehmerzahlen in den Lagern, aber auch einer drastischen Verkleinerung der Leitungsteams ein neues 2-Stufensysten eingeführt:

  • Unterstufe JuBla 2.- 5. Klasse
  • Oberstufe JuBla 6.-9. Klasse
  • Jugendstufe (ab 9. Schuljahr) in Richtung der kantonalen Jugendstufe KLON

Inzwischen heisst die Kantonale Jugendstufe 15er-Team.